Baobab_rgb2
germanyC burkinaC1
Titel

Hilfe für Yatenga

 

Soeben sind wir, das heisst unsere kleine Delegation, von der Reise, in den Norden des Landes Burkina Faso, zurückgekehrt.
Wie Ihr alle wisst, sind wir dort seit 1985 aktiv und fördern in verschiedenen Departements den Bau von Schulen, Trinkwasserbrunnen, Gartenanlagen, Obstanlagen, Aufforstungen und vieles mehr. Ziel war immer, den Menschen wirkungsvolle "Hilfe zur Selbsthilfe" zu geben und sie in ihren Bemühungen, ihren Lebensraum zu erhalten, zu unterstützen. Sie sollen eines Tages unabhängig von der Hilfe von aussen werden und ihr Leben selbst so gestalten können, wie sie es möchten.
Erschüttert waren wir, als wir mit einigen früheren Dorfbewohnern auf den Trümmern ihrer ehemaligen Hütten und Konzessionen im Departement Banh standen: alles war durch die Flutkatastrophe zerstört: ihre Lebensräume, Hütten, Getreidespeicher mit Hirsevorräten und die Neueinsaat auf den Feldern. Die Not der Menschen ist unbeschreiblich gross. Sie kämpfen ums Überleben.
Notdürftig sind sie in Zelten oder bei Bekannten untergebracht.
Wir haben bereits Nahrungsmittelhilfe geleistet und, in Verbindung mit Medeor, Medikamente geschickt. Auch andere Organisationen haben ebenfalls Nahrungsmittel , d. h. Hirse, Mais und Reis bereitgestellt.
588 Hütten sind zerstört und die Organisation "help" hat für den Wiederaufbau von 200 Hütten, bzw. kleinen Lehmhäusern das Geld zur Verfügung gestellt. 65 Euro kostet das Material, was den Bauern als Wiederaufbauhilfe angeboten wird: d. h. eine einfache Holztür, ein kleines Holzfenster, einige Balken und eine Folie für das Dach. Dazu einen Maurer für 2 Tage, der beim Aufbau hilft. Die Lehmsteine formen sie selbst oder suchen sie sich aus den Trümmern. Damit wäre eine erste Hürde genommen und die Familien finden wieder zum normalen Leben zurück.Yatenga
388 Familien warten noch auf eine Unterstützung!
Darüber hinaus müssen wir noch Nahrungsmittelhilfe und einen Zuschuss zum Saatgut anbieten, denn in der Regenzeit (Juni, Juli, August) wird gesät und erst im Oktober / November geerntet. In der Hoffnung auf eine gute Regenzeit, die nicht alles zerstört, erwartet man eine Ernte, die das Leben der Familien sichert.
Erosionsschutz wird eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sein. Die Bauern haben hoffentlich aus der Flutkatastrophe gelernt und sind motiviert.
Ich muss Euch diesen Hilferuf senden und Euch bitten, dies auch in Euren Kreisen weiterzugeben. Ich glaube, dass es wichtiger denn je ist, in dieser Notsituation den Menschen das Überleben zu ermöglichen. Wir versichern Euch, dass jede Spende zu 100 % dort bei den Menschen ankommt, denn Fahrten und Verwaltungskosten werden immer privat getragen. Unser langjähriger Projektleiter, Salia Kirakoya, koordiniert alle Hilfsmassnahmen und betreut die Menschen vor Ort. Wir haben uns auf unserer Reise davon überzeugt, dass er gemeinsam mit den Animateuren, verantwortungsvoll zum Wohle der Menschen arbeitet.

Wenn Ihr mehr wissen wollt oder Rückfragen habt, ruft uns an: (Marliese Grips Selders 02154-5611). Kontoverbindung unseres "Fördervereins Hilfe für Yatenga e.V." Sparkasse Neuss 44 21 39 32 BLZ 305 500 00. Eine Spendenquittung erhaltet Ihr, wenn Ihr Euren Namen und die korrekte Anschriftauf den Überweisungsträger schreibt.
Für heute sage ich Euch ein herzliches Dankeschön im Namen der Menschen von Banh, oder wie man dort sagt: pussdi la Barka!
Marliese Neuss, 11. 02. 2008

 Start  Aktuelles  Information  Reisetipps  Adressen  Interessantes  INFO Juni '10  INFO Dez. '09  INFO Mai '09  INFO Dez. '08  INFO Juni '08  Yamaja v80  Einladung  Bengo  Yatenga  Zahlenakrobaten  INFO Dez. '07  INFO  Aug. '07  INFO Jan '07  Impfungen  Links in BF  Service  Satzung  Beitritt  Impressum