TOP 1 – Begrüßung durch den Vorsitzenden
Erfolgt durch den 1. Vorsitzenden Hans Peter Hauschild
TOP 2 – Feststellung der form- und fristgerechten Ladung und Beschlussfähigkeit
Erfolgt durch den 1. Vorsitzenden Hans Peter Hauschild. Es schließt sich eine Vorstellungsrunde der Anwesenden an
TOP 3 – Genehmigung der vorgeschlagenen Tagesordnung durch die Versammlung
Genehmigung erteilt
TOP 4 – Jahresberichte der Vorstandsmitglieder
- Hans Peter Hauschild
Es fand eine Vorstandssitzung in Koblenz statt. Vieles wurde per Email oder Telefon erledigt.Einige Dinge müssen noch weiter diskutiert werden. Die erste Burkina Info erschien im Mai, die zweite wird noch vor Weihnachten bei den Mitgliedern ankommen.
Telefonische und schriftliche Beratungen erfolgten, einige Materialanforderungen waren zu verzeichnen.
Unterstützung einer jungen Dame die ein Jahr mit „weltwärts“ vermittelt von „Eirene“ in Ouagadougou verbringen wollte. Sie musste sich selber um Sponsoren kümmern. DBFG war einer der Sponsoren und hat im Gegenzug dafür die Berichte der Dame erhalten. Nach sieben Monaten hat die junge Dame das Projekt abgebrochen. Bericht mit Fotos wurden im Newsletter versandt.
Besuch bei Buspad zur MV in Hildesheim, dort interessante Gespräche mit den Mitgliedern und dem Botschafter von BF in Deutschland, der auch über die Modalitäten der kommenden Präsidentenwahl mit der Beteiligung von Burkinern im Ausland informiert. Besuch und Vorstellung der DBFG bei AFBF Treffen in Nürnberg: Vereine aus ganz Deutschland vertreten, das Treffen diente zur Kontaktaufnahme.
- Bernhard Geiselmann
Er sei noch dabei, für seinen Bereich „Öffentlichkeitsarbeit“ seine Rolle zu finden Sein Wunsch sei immer noch, die Aufgabenverteilung besser zu definieren. Näheres sei in der nächsten Burkina Info zu finden. Hans-Peter Hauschild ergänzt, es sei wichtig, ein Vorstandsmitglied in Berlin zu haben, z. B. habe Herr Geiselmann den Kontakt zu Lo’Nam hergestellt und zum Berliner Kulturverein.
- Thomas Schäfer
Zu 3-Ecksbetziehungen:
Start im April 2007 in Bonn. Offizielles Ende 31. Dez. 2009. Workshop mit Bilanzierung in Herzogenaurach im November. Weitere Tätigkeiten der acht deutschen Kommunen in eigener Verantwortung, z.B. Herzogenaurach mit Ettlingen und der Führung von Lahnstein zum Thema „Wasser und Ernährung“. Öffentliche Förderung über Bengo möglich. Ausführliche Informationen in der übernächsten Burkina Info, da ansonsten der Rahmen der Versammlung gesprengt werden würde.
TOP 5 – Aussprache zu den Berichten
Diskussion Mitgliederinformation aus elektronischem oder altbewährtem Weg. Newsletter per Email soll beibehalten werden. Zu berücksichtigen sei die Konkurrenz zu anderen Newsletter. Drehscheibe der Burkina Info (BI) für Anforderungen zu konkreten Projekten nicht außer Acht lassen. Die gedruckte Form bringt eine Bindung an der Verein. Kostenaspekt bei zwei Burkina-Infos im Jahr oder einem Mix aus BI und Newsletter berücksichtigen. Von 180 Mitgliedern sind 90 Prozent per E-Mail zu erreichen. Insgesamt wird eine bessere Nutzung elektronischer Medien befürwortet. Bezeichnungen für den Newsletter: Burkina Info – aktuell. Überlegung ob der Newsletter aus DBFG.de und burkina.at veröffentlicht werden soll, muss weitergeführt werden.
TOP 6 – Genehmigung der Jahresbericht
Einstimmig erfolgt
Top 7 – Erstattung der Jahresrechnung
Das Jahr 2008 wurde noch von Herrn Hildebrandt abgerechnet. Vorläufiger Kassenbericht von Herrn Helfert für 2009
Top 8 – Bericht der Rechnungsprüfer
Erfolgt durch Thorsten Ehmann und Dr. R. Meisterjahn
TO9 9 – Aussprache zur Jahresrechnung
Frage nach Sponsorengeldern für den farbigen Umschlag für die Burkina-Info. Die Kosten der Burkina-Info lassen sich nicht mehr senken, ada allein der Versand mit rund einem Euro zu Buche schlägt.
TOP 10 – Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes
Erfolgt mit neun Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen
TOP 11 – Aktuelle Themen: z.B. Flutkatastrophe, Opernhaus in Ouaga
Vorstellung AG Entwicklungspolitik
Yannik Bärsch und Fabian Kurz stellen die AG Entwicklungshilfepolitik des Privatgymnasiums Hagerhof aus Bad Honnef vor. Seit 1996 unterstützt die AG das Dorf Kienfangué in Burkina Faso. Im Januar findet eine weitere Reise von 15 Personen für zehn Tage in das Dorf statt. In der auf die Versammlung der DBFG folgenden Woche findet eine mentale Vorbereitung auf die Reise mit dem aus Burkina Faso stammenden und in Bonn lebenden Soziologen Jimas Sanwindi statt. Jörg Engel von FATHIMA E.V. wird ebenfalls über Burkina Faso und seine Erfahrungen berichten. In der anschließenden Fragerunde berichteten die beiden Schüler, dass nach einer anfänglichen allgemeinen Tätigkeit im Laufe der Zeit eine Spezialisierung auf den Schulbau in Kienfangué und ein Ausbildungszentrum in Ouagadougou für Mädchen und Frauen stattfand. Es findet jeden Montag ein Treffen in der Bibliothek des Gymnasiums statt, zu dem alle Interessierten erscheinen können. Die elektronischen Medien werden ausgiebig genutzt. Eine eigene Site (www.agentw.de) wird gepflegt, Visaanträge aus dem Netz geholt und www.burkina.at wird als zu verschachtelt empfunden. Im Gymnasium steht ein so genanter Handapparat zur Verfügung. Das sind Ordner, in denen verschiedene Informationen zur Arbeit der Schule enthalten sind. Diese Informationen stehen allen Schülern zur Verfügung. Zudem werden Aktionen wie der Weihnachtsmarkt oder ein Arbeitstag durchgeführt.
Vorstellung FATHIMA E.V.
Jörg Lange berichtet über den neu gegründeten Verein FATHIMA E.V. (Förderverein agrotechnischer und handwerklicher Initiativen für Mädchen in Afrika) mit Sitz in Bad Honnef. Der Ursprung lag in einer Weiterbildung durch das Arbeitsamt Bonn für Akademiker über 50.Drei Exoten waren bei der Maßnahme vertreten gewesen: Ein Äthiopier, ein Entwicklungshelfer, der jahrelang in Haiti tätig war und Jörg Lange selber. Es sollte eine Zusammenarbeit mit einem Verein initiiert werden. Das Problem in dem Dorf ist, dass junge Mädchen nach der Ernte nach Ouagadougou abwandern um Arbeit zu finden. Dabei landen sie oft in zwielichtigen Arbeitsverhältnissen oder driften ins Rotlicht-Milieu ab. Um das Problem zu lösen wurde ein Förderverein gegründet, mit dem Ziel Perspektiven vor Ort zu schaffen. Eine Starthilfe wird zurzeit über Kleinkredite gegeben. Am Anfang standen drei Männer, die etwas für Mädchen tun. Inzwischen hat FATHIMA E.V. zehn Mitglieder und Spendenbeträge zwischen 10 und 20.000 Euro gesammelt. Ein Jugendzentrum hat davon Nähmaschinen bekommen. In der nächsten Zeit will FATHIMA E.V. die Öffentlichkeitsarbeit in Bonn und Umgebung verstärken.
Thema Flutkatastrophe
Walter Helfert teilt mit, dass spontan überlegt wurde, wie geholfen werden könne. Andrea Raikat und Buspad haben geantwortet, dass kleine Beträge nicht viel bewirken würden. Hans Peter Hauschild ergänzt, dass unmittelbar nach der Katastrophe über ihn von einer in Ouagadougou lebenden Journalistin Bilder und Texte an deutsche Zeitungen und Nachrichtenagenturen weitergeleitet wurden. Ouagadougou ist eben kein Medienzentrum, so sind auch nicht viele Informationen zu erwarten. Nicole Grimminger vom Verein CVJM Stederdorf ergänzt, dass sie zu dem Zeitpunkt in Burkina gewesen sei und spontan überlegt habe, was zu tun sei. 1.000 Euro seien über eine kirchliche Organisation nach Burkina Faso geschickt worden.Bernhard Geiselmann stellte die Frage, wie sinnvoll es sei, sofort und ohne genaue Analyse der Situation, zu spenden. Dr. R. Meisterjahn fügt hinzu, dass nicht sofort reagiert wurde, damit das Geld nicht versande. Hans Peter Hauschild berichtet von der Versammlung der AFBF in Nürnberg, bei der Botschafter Xavier Niodogo von 20.000 Euro sprach, die gespendet wurden und nach Burkina Faso weitergeleitet wurden. Dazu kam noch der Erlös eines Konzertes in Berlin. Zudem könne auch an die großen Organisationen gespendet werden, da diese durch Soforthilfen vor Ort einige Ausgaben hätten. Buspad habe ebenfalls gesammelt und 3.000 Euro über ein Vereinsmitglied verteilt. Gesammelt wurden auch Krankenhausbetten, die in einem Container nach Burkina Faso geschafft werden sollen. Zudem hat der Staat sofort mit Material für den Hausbau geholfen und Grundstücke zur Verfügung gestellt. Da sei vermutlich an einigen Stellen die Zerstörung ausgenutzt worden um politisch gewollt ganze Viertel zu räumen und dort hochwertiger und sicherer zu bauen.
Thema Pressespiegel
Es sollte eruiert werden, ob ein Presseverteiler und eine Datenbank mit Ansprechpartnern und Hilfsorganisationen in Ouagadougou aufgebaut werden soll. Das Thema wird in einer der nächsten Vorstandssitzungen aufgegriffen.
Thema Schlingensief / Opernhaus
Die Lesereise von Christof Schlingensief hat auch in Burkina Faso zu kontroversen Diskussionen geführt. Katrin Rohde wurde mit „das hat uns noch gefehlt!“ zitiert. Andrea Raikat hat es nicht ganz so krass ausgedrückt. Das Thema wird in der Burkina Info nur gestreift, die Diskussion könne im Newsletter weitergeführt werden.
Förderung des Ehrenamtes
Nach einer Gesetzesänderung können Mitglieder eines Vereins nur noch Gelder des Vereins erhalten, wenn dies in der Satzung festgelegt ist. Eine eventuell erforderliche Satzungsänderung muss bis zum 31. Dezember 2010 eingetragen sein. Diese Frist zur Satzungsänderung ist eine nachträgliche Rechtfertigung bei bereits erfolgter Bezahlung. Eine Aufwandsentschädigung (z.B. Reisekosten) ist davon unberührt. Da bei der DBFG kein Mitglied Gelder aus Vereinsmitteln erhält, ist diese Satzungsänderung nicht dringlich.
60 Jahre Unabhängigkeit Burkina Faso
Der Vorstand wird in terminlicher Absprache mit der Botschaft in Berlin und Buspad prüfen, ob es eine gemeinsame Feier zu diesem Jubiläum geben kann.
Hans Peter Hauschild teilt mit, dass der ehemalige Öffentlichkeitsreferent Thomas Kost seinen Austritt aus der DBFG
erklärt hat, er hat gleichzeitig eine Diskussion über das Selbstverständnis der DBFG angeregt.
TOP 12 – Anträge
Anträge liegen keine vor und sind auch während der Versammlung nicht gestellt worden
TOP 13 – Verschiedenes
Es gibt keinen weiteren Diskussionsbedarf
|