|
Die DBFG trauert um Klaus Friedrichs
Ein großer Förderer der deutsch-burkinischen Freundschaft ist tot. Klaus Friedrichs, früherer Gemeindedirektor von Belm bei Osnabrück, ist am 28. Februar 2010 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben.
Klaus Friedrichs gehörte 1990 zu den Gründungsmitgliedern der Deutsch-Burkinischen Freundschaftsgesellschaft. Mehrere Jahre war er im Vorstand der DBFG aktiv. In Belm hatte er sich bereits seit 1980 für die Kommunale Entwicklungszusammenarbeit mit Burkina Faso eingesetzt, verschiedene Selbsthilfeprojekte mit Mitteln der Gemeinde gefördert. Auf seine Initiative entstand 1993 in Belm ein gemeinnütziger Verein, der dieses Engagement seitdem bürgerschaftlich fortsetzt. Bis zuletzt stand Klaus Friedrichs der Burkina-Faso-Initiative Belm e. V. mit Rat und Tat zur Seite.
Verdient gemacht hat er sich insbesondere um den Kulturaustausch mit Burkina Faso. Zweimal, 1986 und 1989, lud er eine Reihe von Künstlern nach Deutschland ein, die hier ihre Skulpturen, Batiken und Bilder zeigten. 1989 entwickelte sich daraus eine Ausstellungstournee durch zahlreiche Kommunen. Das trug im Vorfeld der DBFG-Gründung zur nachhaltigen Vernetzung der Burkina-Faso-Partnerschaften in Deutschland bei.
Freunde und Weggefährten von Klaus Friedrichs erinnern sich dankbar an die vielen gemeinsamen Treffen und anregenden Gespräche. Seinen feinen Humor, seine aufrichtige, ruhige und unaufgeregte Art werden sie nicht vergessen. Die DBFG wird Klaus Friedrichs ein ehrendes Andenken bewahren.
|